03.2022 : UWR : 3. Liga-Spieltag

26.02.2022 dritter Spieltag der ersten Unterwasserrugbyliga Nord in der Saison 2021-2022. Zum ersten Mal in dieser Saison traten die Sporttaucher zu einem Spieltag außerhalb Berlins in Göttingen an. Zum ersten Mal in der jüngeren Geschichte reiste fast die komplette Mannschaft mit der Bahn an. Zum ersten Mal in den letzten zwei Jahren konnten die Sporttaucher einen Punkt gegen die Titelfavoriten aus Bielefeld und Paderborn holen…fast.

So oder so ähnlich war die Geschichte des Spieltags in einigen Sporttaucherköpfen vielleicht schon geschrieben, als sie am Freitagabend oder Samstagmorgen nach Göttingen aufbrachen. In den Autos und Zügen saß eine starke Mannschaft, die intensiv trainiert und nach einem Trainingsspiel von den Kaderathleten des UWR Nationalteams gutes Feedback erhalten hatte. Nach zuletzt drei deutlichen Niederlagen gegen die Spielgemeinschaft aus Bielefeld und Paderborn war heute mindestens ein Punkt drin, dieser Gedanke lag in der Luft.

Dass Berliner Clubs lauter sind als die Wecker am nächsten Morgen, zeigte sich, als zum Warmmachen nur 12 statt der erwarteten 14 Spieler am Beckenrand erschienen. Immerhin erledigten sich so alle Diskussionen über die Aufstellung. Parallel zum Einschwimmen der Sporttaucher gelang der Spielgemeinschaft aus Bremen und Oldenburg ein eher überraschender Sieg über die Gastgeber aus Göttingen.

Nach einem kurzen, intensiven Aufwärmen und ein paar letzten Worten startete der Spieltag auch für Sporttaucher. Wie erwartet machten die Bielefelder von Beginn an im Angriff wie im Forechecking ordentlich Druck. Bei Ballbesitz fanden die Berliner wenig Wege mit diesem Druck umzugehen. Gegen den Ball arbeiteten die Sporttaucher aber konzentriert und erlaubten den Bielefeldern kaum Torszenen. Zur Mitte der zweiten Hälfte entwickelt sich leider ein zerfahrenes, von vielen Freiwürfen geprägtes Spiel. In dieser hektischen Phase wurde ein Offensivfoul gepfiffen und ein Sporttaucher musste anschließend für 2 Minuten auf die Strafbank. Die Ordnung im Wasser war zwar schnell hergestellt, trotzdem konnten die Bielefelder ihre Überzahl für den Führungstreffer nutzen. Genervt aber nicht entmutigt konnten die Berliner das Spiels anschließend ausgeglichener gestalten – seit der Halbzeitpause auch vollzählig. Kurz vor dem Ende der Spielzeit musste ein Bielefelder Spieler auf die Strafbank. Die Überzahl konnten die Sporttaucher für ein paar knappe Szenen am gegnerischen Korb nutzen, die Null auf der Anzeigetafel konnte aber nicht verschoben werden.

In der Enttäuschung direkt nach dem Abpfiff fiel es der Mannschaft schwer sich daran zu erinnern, dass sie eine 0:1 Niederlage gegen den Titelverteidiger vor zwei Monaten noch gefeiert hätten. Lange Zeit zum Nachtrauern vertaner Chancen blieb nicht. Nach nur gut 30 Minuten Spielpause stand das nächste Spiel gegen Göttingen an.
Vielleicht war der Frust über die Niederlage bei Denis und Kosay am größten. Sie sorgten dafür, dass es gegen Göttingen bereits nach zweieinhalb Minuten 2:0 stand. Dass sie nicht allein waren, zeigte die Endabrechnung 11 Tor von 7 verschiedenen Torschützen. Dabei darf nicht unerwähnt bleiben darf, dass auch die Göttinger zweimal feiern durften.

Sowohl den Göttingern als auch den Sporttauchern kam zugute, dass das Göttinger Bad Mittel und Wege bereithält, um Niederlagen im Wasser zu lassen. Beide Mannschaften nutzen dies und diskutierten dabei die besten Wege es in drei Wochen besser zu machen.

Für die Sporttaucher aktiv im Wasser waren an diesem Spieltag:
Deckel: Matias, Agah, Linus, Steffen
Verteidigung: Andreas, Arne, Timo, Andi, Torsten
Sturm: Thiemo, Kosay, Denis, Niklas, Joshua

Schiedsrichter: Bob, Birgit